Archiv für den Monat: Dezember 2019

SPD und CDU gefährden Handlungsfähigkeit der Gemeinde

Die letzte Chance, die Überschuldung der Gemeinde Seeheim-Jugenheim zu verhindern, wurde am 12. Dezember vertan: CDU und SPD beharrten in der Gemeindevertretersitzung in Sachen Hallenbau auf der Maximallösung für 17 Millionen Euro.

Dabei wären deutlich preiswertere Varianten für ein Verwaltungsgebäude und eine Sporthalle möglich: 3,5 Millionen hat der neue Verwaltungsbau der GGEW gekostet, rund eine Million die Sporthalle des TuS Griesheim. Aber in Seeheim-Jugenheim spielt Geld ja keine Rolle – weil wir keines haben. Weiterlesen

17 Jahre Planung – und kein Ergebnis: Was hat das wohl gekostet?

2002 hat die Gemeindevertretung für das Gebiet „Zwischen Breslauer Straße und Friedrich-Ebert-Straße“ die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen. Ein Ergebnis liegt noch immer nicht vor, obwohl mittlerweile mehrere Planungsbüros an der Umsetzung gearbeitet haben – sicherlich nicht umsonst.  Was das bisher gekostet hat und worauf die Verzögerungen zurückzuführen sind, das will die FDP-Fraktion vom Gemeindevorstand wissen.

Die Verwaltung hat Zeit, die Unterlagen zu sichten. Erst für die Februar-Sitzung der Gemeindevertretung steht der Antrag auf der Tagesordnung.

Sport- und Kulturhalle: Schluss mit dem finanziellen Irrsinn

Das kommt nicht alle Tage vor: Grüne und FDP ziehen an einem Strang, um im letzten Moment die Überschuldung der Gemeinde Seeheim-Jugenheim doch noch zu verhindern. Wenige Tage vor der entscheidenden Abstimmung über den Haushalt 2020 fordern sie,  auf den Neubau der Sport- und Kulturhalle zu verzichten und den entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung aufzuheben. Stattdessen plädieren sie dafür, die Investition auf den Bau eines reinen Verwaltungsgebäudes mit Sitzungssaal und Bücherei auf dem bisherigen Hallengrundstück zu reduzieren. Weiterlesen