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Umfrage: Die FDP will’s wissen

Wissen die Kommunalpolitiker wirklich, was den Einwohnern und Einwohnerinnen von Seeheim-Jugenheim wichtig ist? Entsprechen die Entscheidungen der Gemeindevertretung wirklich den Erwartungen der Mehrheit der Bevölkerung? Diesen Fragen geht der FDP-Ortsverband mit einer Umfrage auf den Grund. Von Ihnen wollen wir wissen, was Sie bewegt, was Sie an Seeheim-Jugenheim toll, was schlecht finden. Machen Sie mit bei unserer Umfrage. Ihre Antworten helfen uns, Ihre Erwartungen zu erfüllen. Zur Umfrage: http://www.surveymonkey.de/r/FDP_SJ

Warum kompliziert? Elterntisch bringt mehr

2020-07-20 – Was ist eigentlich eine Familie? Eltern mit minderjährigen Kindern? Eltern mit erwachsenen Kindern im gleichen Haushalt? Alleinerziehende? Der Mehr-Generationen-Haushalt? Diese Frage müsste geklärt werden, um zu wissen: Wer darf eigentlich an der geheimen Wahl zur Familienvertretung in Seeheim-Jugenheim mitmachen, die die SPD fordert? Und wenn man es weiß, dann heißt es für die Verwaltung: Wahllisten erstellen, Wahlaufrufe verschicken, Wahlvorstände bestimmen und die Ergebnisse auswerten. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht: Um die  Wünsche von Eltern zu erfahren, die sich meist um das Stichwort Betreuung drehen, muss nicht gleich das große Rad gedreht werden. Ein Elterntisch ist schnell eingeführt, da an wenige Formalitäten gebunden und vor allem: dort können auch Eltern akute Probleme unmittelbar vortragen. Ein regelmäßig tagender Elterntisch, an dem auf Einladung der Gemeinde neben Eltern Kindergärten, Schulen, Vereine, Kommunalpolitik und Verwaltung vertreten sein sollten, führt zum selben Ergebnis. Wir sind halt pragmatisch. FDP.

Zur Pressemitteilung

Sport- und Kulturhalle im allerbesten Licht

Glückwunsch: Die Gemeindeverwaltung hat eine informative Website eigens für die Sport- und Kulturhalle in Seeheim veröffentlicht, technisch und optisch gelungen. Soweit so gut. Aber es fehlt etwas: nämlich, was die Halle die Bürger kostet. Geplant sind 17,1 Millionen Euro, wenn’s langt. Vor drei Jahren war noch von 8,2 Millionen die Rede.

Und vom Keller hieß es, er sei solide. Bisschen Farbe drauf und alles ist in Ordnung. Ein Gutachten – wie von der FDP gefordert – sei nicht nötig. Nun kostet der Keller allein schon 2,7 Millionen. Wenn Transparenz, dann bitte vollständig!  

Schießanlage überhaupt genehmigungsfähig?

Was passiert, wenn die Schießanlage im neuen Keller der Seeheimer Sport- und Kulturhalle nicht genehmigungsfähig ist? Diese Frage hat die FDP bei der letzten Gemeindevertretersitzung aufgeworfen, als die Mehrheitsfraktionen grünes Licht für die Planung der Sport- und Kulturhalle gaben. Die Frage ist deshalb relevant, weil nur wegen der Schießanlage am Standort nicht gerüttelt werden durfte.  Begründung: Die vorhandene Schießanlage würde in einem Neubau nie mehr genehmigt. Doch nun muss neu gebaut werden, weil der alte Keller marode ist …

Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Postina  hat das Problem in einer engagierten Rede aufgeworfen und dargestellt, dass die Partei weder gegen eine neue Halle ist, noch gegen die olympische Disziplin Schießsport, dass aber wegen der befürchteten Nichtgenehmigung  keine – preiswerteren – Alternativen, auch an anderen Standorten, geprüft worden sind.

Die Rede in Auszügen:

Leider kein Spaß: 2,8 Millionen im Keller versenkt

Noch ist nicht einmal der Plan gezeichnet, schon ist ein Großteil des Finanzpolsters weg, das für den Bau der Sport- und Kulturhalle in Seeheim eingepreist worden war: Mindestens 1,1 Millionen Euro wird der Keller teurer,  der auf Wunsch der Parlamentsmehrheit unbedingt erhalten werden muss. Insgesamt 2,55 Millionen soll die Sanierung des Kellers kosten.

Da nun schon so viel Geld in die Hand genommen werden muss, kommt es offenbar auf ein paar Euro mehr auch nicht mehr an. Daher schlägt der Gemeindevorstand nun vor, den Keller neu zu bauen und gleich noch ein wenig zu erweitern. Geschätzte Kosten: 2,74 Millionen. Dann besteht nämlich die Möglichkeit „Flächen im Raumprogramm UG für Vereinslager und Schießstände zu verändern und zu optimieren“, heißt es in der Vorlage des Gemeindevorstands.

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Neue Halle auf sicherem Fundament?

FDP fordert Risikobegrenzung durch Gutachten

Kann die Baukostenobergrenze von 17 Millionen Euro für die Sport- und Kulturhalle Seeheim eingehalten werden? Die FDP hat ihre Zweifel und möchte zumindest offensichtliche Kosten-Risiken ausschließen. Sie fordert daher ein Sachverständigengutachten zum Zustand des Kellers und der Schießanlage der alten Halle, denn darauf soll nach dem Willen der Mehrheit in der Gemeindevertretung die neue Halle errichtet werden. Weiterlesen

Kommentar: 17 Millionen und keinen Euro mehr? – wer‘s glaubt

2017: 8,2 Millionen; November 2018: 9,5 Millionen; Oktober 2019: 17 Millionen Euro. Mit dieser rasanten Kostensteigerungsrate kann die Sport- und Kulturhalle Seeheim schon fast mit der Hamburger Elbphilharmonie mithalten.

SPD und CDU scheint das nicht zu stören. Immerhin haben sie – damit das nicht so weitergeht – nun einen Deckel draufgesetzt und mit ihrer Mehrheit beschlossen, dass die Halle nur 17 Millionen und keinen Euro mehr kosten darf. Toll!

Und was passiert, wenn der Bau begonnen ist und das Geld am Ende doch nicht reicht? Weiterlesen

Sport- und Kulturhalle: Wer soll das bezahlen …

 

FDP erwartet mittelfristig massive Grundsteuererhöhungen

Die Bürger von Seeheim-Jugenheim sollten sich mittelfristig auf eine deutliche Erhöhung der ohnedies zweithöchsten Grundsteuer im Landkreis einstellen. Denn wo sonst sollen die rund sieben Millionen herkommen, die die neue Sport- und Kulturhalle Seeheim jetzt mehr kosten soll, fragt sich die örtliche FDP? Statt 9,5 Millionen sollen nun 16,75 Millionen Euro in das Projekt fließen, das nun um ein weiteres Stockwerk mit Räumen für die Gemeindeverwaltung erweitert werden soll. Begründet wird dies mit der angedrohten massiven Mieterhöhung beziehungsweise der Kündigung der bisher von der Verwaltung genutzten Räume durch die Sparkasse Darmstadt zum Ende des Jahres 2020.

Setzt sich der Bürgermeister durch, dann gerät die Gemeinde noch tiefer in den Schuldenstrudel,  beklagt der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Postina. Weiterlesen

Gewerbe- oder doch Baugebiet? Welche Rolle spielt Gemeindeverwaltung?

Gewerbe- oder Baugebiet? Für das Gebiet zwischen Breslauer Straße und Friedrich-Ebert-Straße in Seeheim war die Antwort bisher eindeutig: Gewerbegebiet. So hatte es die Gemeindevertretung angesichts kaum vorhandener Gewerbeflächen in der Gemeinde wiederholt klargestellt. Nun wird genau dieses Gebiet durch das vom Regierungspräsidium (RP) in Auftrag gegebene Regionale Entwicklungskonzept Südhessen (REK) als „Prioritäre Fläche“ für den Wohnungsbau ausgewiesen.

Die FDP-Fraktion ist darüber – wie ihr stellvertretender Vorsitzender Thomas Postina deutlich macht – „mehr als verwundert“, zumal das RP ausdrücklich darauf hinweist, dass „wesentliche Grundlage für das REK … die Fachgespräche mit den 184 Kommunen Südhessens“ waren. Weiterlesen