Einmütig gegen den Krieg

Eindrucksvoll haben Bürgerinnen und Bürger von Seeheim-Jugenheim ihre Ablehnung des Krieges in der Ukraine zum Ausdruck gebracht: Rund 300 versammelten sich am Mittwoch (2.) zur Mahnwache vor dem Rathaus und solidarisierten sich mit den Menschen in der Ukraine.

Eingeladen dazu hatten alle in der Gemeindevertretung vertretenen Parteien, deren Sprecher unisono den Krieg verdammten, darunter auch der FDP-Vorsitzende Thomas Postina (67).

In seiner kurzen Rede sprach er von seinem Traum, als erste Generation in Deutschland nicht unmittelbar unter einen Krieg leiden zu müssen. „Doch dieser Traum droht zu zerplatzen. Für die Menschen in der Ukraine ist er bereits zerplatzt, weil Putin es so wollte. In der Ukraine zerstört er gerade Leben, Freiheit, Demokratie – und damit genau die Werte, die für mich als Freiem Demokraten von überragender Bedeutung sind.“

Die Menschen in der Ukraine seien auf unsere Solidarität angewiesen. „ Unsere Solidarität und Geschlossenheit ist zugleich ein Schutzwall gegen jegliche Versuche, von außen unsere eigene Freiheit, unsere Demokratie zu bedrohen“, betonte er.  

Auch die übrigen Redner haben die Bedeutung von Geschlossenheit und Solidarität hervor. Sie zeigte sich auch in dem Ergebnis einer spontanen Spendensammlung für die Ukraine, bei der über 3000 Euro zusammenkamen.