Neue Halle auf sicherem Fundament?

FDP fordert Risikobegrenzung durch Gutachten

Kann die Baukostenobergrenze von 17 Millionen Euro für die Sport- und Kulturhalle Seeheim eingehalten werden? Die FDP hat ihre Zweifel und möchte zumindest offensichtliche Kosten-Risiken ausschließen. Sie fordert daher ein Sachverständigengutachten zum Zustand des Kellers und der Schießanlage der alten Halle, denn darauf soll nach dem Willen der Mehrheit in der Gemeindevertretung die neue Halle errichtet werden.

Ihren Antrag begründet die FDP-Fraktion mit dem Hinweis, bei den bisherigen Beratungen in den gemeindlichen Gremien sei deutlich geworden, dass das Kellergeschoss Feuchteschäden aufweist und sanierungsbedürftig ist. Solange ein Sachverständigengutachten zum Zustand des Kellergeschosses fehle, sei eine verlässliche Kalkulation des Hallenneubaus nicht möglich.

Wörtlich heißt es: „Da gerade bei Sanierungsarbeiten bauliche wie finanzielle Unwägbarkeiten eher die Ausnahme als die Regel sind, sollte alles getan werden, Unwägbarkeiten möglichst auszuschließen. Andernfalls ist die von der Gemeindevertretung mehrheitlich beschlossene Baukosten-Obergrenze von 17 Millionen Euro von Anfang an gefährdet.“